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Döblinger Derby gegen wiedererstarkten NAC

9. Mai 2019 | Kampfmannschaft alle News >

Nach der souverän gelösten Aufgabe gegen Rapid Oberlaa wartet mit dem Derby beim NAC die nächste Herausforderung auf unsere Mannschaft. Eine Aufgabe, deren Schwierigkeit nicht unterschätzt werden darf. Damit ist gar nicht mal der zweifelsfrei vorhandene Reiz des Derbies gemeint, auch nicht so sehr der relativ enge Kunstrasenplatz in Nussdorf, sondern schlichtweg die Tatsache, dass der NAC im Frühjahr eine geradezu sensationelle Kehrtwende vollzogen hat.

Der 12. Platz in der Tabelle ist höchst trügerisch, denn im Herbst war die Mannschaft von der Grinzinger Straße mit lediglich 7 Punkten aus einem Sieg und 4 Unentschieden als Vorletzter tief in den Abstiegskampf verwickelt. Nun jedoch stehen bereits 30 Punkte zu Buche. 7 Siege, 2 Unentschieden und lediglich eine Niederlage sprechen eine deutliche Sprache. Diese Niederlage war im ersten Spiel gegen den Gersthofer SV im Februar, seitdem ist die Elf von Trainer Markus Buchinger unbesiegt! Soweit die nackten Zahlen, die für ein absolutes Topspiel in dieser Liga sprechen.

Nach einem größeren Umbau vor dieser Saison kam der Bezirksrivale unter Trainer Nocella nicht in Schwung, im Winter wurde der Kader nochmals punktuell verstärkt und mit Markus Buchinger ein neuer Coach engagiert. Abdullah Cömert (12 Saisonen bei den Blau-Gelben) und Erwin Bendl (sechs Jahre Vienna) wechselten leihweise von der Vienna an die Grinzinger Straße, letzterer ist nun fixer Bestandteil im Mittelfeld. Zudem kehrte Pieter Vestjens aus Kottingbrunn zurück und von WAF Brigittenau kam Recep Dulda, ein Stürmer der jedoch meist die Joker Rolle innehat. Nach wie vor stets gefährlich und bester Torjäger der Schwarz-Blauen ist Dominik Hofer mit 6 Toren, 5 mal getroffen hat Tobias Fischer.

Selbstredend gibt es zwischen den beiden Vereinen eine Rivalität, diese geht jedoch nicht soweit, dass es für Spieler ein No-Go wäre, zum anderen Verein zu wechseln. Im Gegenteil einige Akteure des NAC können auf eine Vergangenheit im Vienna Nachwuchs zurückblicken. Neben den zuvor erwähnten Neuzugängen Cömert und Bendl sind dies Hofer, Pfeiffer, Todorovic, Ersoy, Tatoiani, Rössler, Imren und Abdou. Trainer Buchinger’s bewegte Karriere als Spieler hat ebenfalls auf der Hohen Warte begonnen, bevor er 1993 nach Hernals wechselte. Er ist nach wie vor auch als Spieler gemeldet, der wenn Not am Mann ist, auch aktiv am Feld in das Geschehen eingreifen könnte, was aber in der laufenden Meisterschaft noch nicht der Fall war.

Von Abstiegssorgen befreit, eine tolle Kulisse, Derbyflair und für zahlreiche Spieler ein Spiel gegen den Ex-Verein, an Motivation wird es unserem Gegner definitiv nicht mangeln. Gleiches gilt natürlich auch für unsere Mannschaft, den Aufstieg vor Augen brennen unsere Spieler darauf auch gegen den NAC die bislang gezeigten Leistungen zu bestätigen. Technische Überlegenheit alleine reicht bekanntlich nicht, die Tugenden jedes Spiel ernst zu nehmen, defensiv konzentriert agieren und mit der entsprechenden Geduld auf die Chance zu warten werden auch an diesem Samstag gefragt sein.  Leider muss Trainer Hlinka auf Jiri Lenko verzichten, die Mannschaft hat jedoch bewiesen, dass sie die Absenz des Routiniers kompensieren kann.

Das Q19, das Shopping Center in Döbling unterstützt als Spielpartner dieses Bezirksderby. Das Spiel der U23 Mannschaften hat bereits am Mittwoch am NAC Platz stattgefunden, hier siegte die Mannschaft von Alexander Zellhofer mit 4:2, hatte dabei aber etwas Mühe, die endgültige Entscheidung fiel erst in der Nachspielzeit durch Mert Kol.

Nach dem Spiel ist vor dem Spiel, denn bereits am Dienstag den 14.5. wartet auf die Vienna Fans das nächste Highlight. Im Toto Cup Semifinale empfängt die Vienna in der Naturarena Hohe Warte den FavAC. Das Spiel der beiden Traditionsvereine beginnt um 19 Uhr, der Eintritt ist wie immer in diesem Bewerb frei.

2. Wiener Landesliga 26. Runde

NAC : First Vienna FC 1894

Ort:  NAC Platz

Datum: Sa. 11.05.2019

Uhrzeit:  16:00 Uhr

SR: Dr. Safak Barmaksiz unterstützt von Kadir Barmaksiz und Bünyamin Kilicdagi

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