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3:4-Heimniederlage gegen St. Pölten

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Dreimal geführt - und dennoch verloren. Tore von Fading, Pusic und Krol reichten nicht für einen Punktegewinn gegen den SKN ... Dadurch setzt sich der ASK Schwadorf (4:1 in Schwechat) auf Grund der besseren Tordifferenz an die Tabellenspitze.

Ein Erfolgserlebnis gab es für die U23: Gegen Fenerbahce Wien gewann die Döring-Elf mit 4:1.



FERNWÄRME VIENNA - SKN ST. PÖLTEN 3:4 (3:2).- Tore: 1:0 (2.) Fading, 1:1 (13.) Wojtanowicz, 2:1 (22.) Pusic, 2:2 (23.) Wojtanowicz, 3:2 (44.) Krol, 3:3 (63.) Wojtanowicz, 3:4 (85.) Thürauer.

Vienna: Fuka; Hickersberger, Budovinszky, Cvetkovic, Pusic, Zechner (46. Rizvanovic), Dietrich, Bjelovuk, Pürk, Fading, Król (72. Toprak).

St. Pölten: Vollnhofer, Schmircher, Speiser, Nentwich, Zeiler (57. Stiedl), Thürauer (86. Köberl), Fallmann, Topic, Horky (57. Derin), Sadovic, Wojtanowicz.

Hohe Warte, 1.500 Zuschauer, SR Haider.-



Was für ein Spiel! Die 1.500 Zuschauer auf der Hohen Warte erlebten eine Achterbahnfahrt der Gefühle.



Rauf: Traumstart für die Blau-Gelben. Schon nach zwei Minuten besorgt Andi Fading nach schönem Bjelovuk-Stanglpass das 1:0!

Runter: St. Pölten ist zu Beginn effizient. Die erste große Chance verwertet Wojtanowicz zum Ausgleich. Dabei nutzt der Angreifer ein Missverständnis zwischen Hickersberger und Cvetkovic.

Rauf: Die Vienna schlägt zurück. Zuckerpass von Fading auf Pusic. Der tanzt einen Verteidiger aus und trifft zum 2:1.

Runter: Die kalte Dusche folgt prompt. Denn praktisch im Gegenzug stellt Wojtanowicz per Kopf auf 2:2. Es folgt eine 15-minütige Schockphase der Hausherren.

Rauf: Doch kurz vor der Pause ist wieder einmal der neue Goalgetter zur Stelle: Als ein Bjelovuk-Heber von der Latte zurück ins Feld prallt, staubt Grzegorz Król ab - 3:2!

Runter: Nach Pürk-Ballverlust und SKN-Konter ist Wojtanowicz schneller am Ball als Hickersberger. Fuka ist machtlos - 3:3.

Unsanfter Stopp: Das Spiel wogt hin und her und nimmt einen unerwarteten und enttäuschenden Ausgang: Corner für die Gäste, die Vienna-Abwehr bekommt den Ball zweimal nicht richtig aus der Gefahrenzone. Das nützt Thürauer zum viel umjubelten 4:3 für St. Pölten.



Was sonst noch geschah:

.) Michi Zechner musste zur Pause mit einer Oberschenkelverletzung in der Kabine bleiben.

.) Predrag Bjelovuk beendete das Spiel mit einem Turban (Cut über dem Auge).

.) Beim Stand von 3:3 wurde das vermeintliche Führungstor durch Fading wegen Abseits nicht anerkannt - eine von vielen kniffligen Abseitsentscheidungen an diesem Abend.

.) Vollnhofer konnte einen Fading-Freistoß mit Müh' und Not über die Latte drehen.



Fazit:

Alles in allem natürlich eine Heimniederlage die extrem schmerzt - denn die Tabellenführung ist jetzt weg. Da lindert es den Schmerz auch nicht, dass der WSK (nächsten Freitag Gegner der Vienna im großen Derby) beim PSV Team für Wien mit 2:4 verlor.

Positiv: Nach wie vor hat die Vienna ihr Schicksal selbst in der Hand!



Trainer-Stimme:

Fritz Drazan: "Die Offensive war in Ordnung, die Defensive eine Katastrophe. Schade, dass wir es verabsäumt haben, unseren Vorsprung in der Tabelle auszubauen. Wenn man zu Hause dreimal in Führung geht, gewinnt man normalerweise das Spiel. Aber weil der Fußball nicht normal ist, kommt manchmal leider auch so etwas dabei raus."





U23:

FERNWÄRME VIENNA - FENERBAHCE WIEN 4:1 (3:0).- Tore:
Dudic (2), Rühmkorf, Kurtic.

Vienna: Brandner (46. Boigner), Jurisic, Ilic, Matic, Bileck, Imamovic, Rühmkorf, Öztürk (46. Stojilkovic), Milosevic, Lazic, Dudic (60. Kurtic).



Der überlegene Herbstmeister der 1. Klasse B startete mit einem Heimsieg in die Frühjahrssaison. Trainer Kurt Döring: "Die erste Hälfte war okay, da haben wir Fußball gespielt. Nach der Pause haben wir das Match zu locker genommen und im Grunde mit Glück 4:1 gewonnen."

Vienna TV