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Endlich - der Fluch ist besiegt!

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Fünfmal ist Fernwärme Vienna zuvor in Waidhofen angetreten - zu einem Sieg hatte es dabei nie gereicht. Doch diesmal wurde der Bann gebrochen: Andi Fading, Grzegorz Krol und Ferdi Toprak sorgten mit ihren Toren für den 3:1-Sieg...



FCH WAIDHOFEN/YBBS - FERNWÄRME VIENNA 1:3 (0:0).- Tore: 0:1 (66.) Fading, 0:2 (76.) Krol, 1:2 (77.) Schiener, 1:3 (91.) Toprak.

Waidhofen: Knaller, Nestl, Bergersteiner, Pereira, Achleitner (73. Stollberger), Friedl, Sant Anna, Schiener, Stadler, Spiranac (73. Trkulja), Vogel.

Vienna: Fuka, Hickersberger, Budovinszky, Cvetkovic, Pusic (93. Sulzer), Dietrich, Zechner (90. Toprak), Pürk, Bjelovuk, Fading, Krol (88. Duran).

Alpenstadion, 1.000 Zuschauer, SR Braunschmidt.-



Eine Hiobsbotschaft gab es schon vor dem Spiel: Flügelflitzer Daniel Dunst zog sich im Training einen Schlüsselbeinbruch zu. "Das bedeutet ca. fünf bis sechs Wochen Pause", so Klubarzt Dr. Andreas Janousek.



Gute Chancen zu Beginn

Es lag nun an der Mannschaft, beim Spiel gegen Waidhofen keine weiteren schlechten Nachrichten folgen zu lassen - und das gelang! Auf dem holprigen Spielfeld in Waidhofen taten sich beide Teams zunächst schwer, gingen aber durchaus engagiert zu Werke. Andi Fading fand gleich zwei Topchancen vor: Einmal war Goalie-Oldboy Wolfgang Knaller schon umkurvt, konnte das Leder aber im letzten Moment zur Ecke abwehren. Bei der 2. Möglichkeit verhinderte die Latte den ersten Treffer der Partie. Da beide Teams versuchten, aus einer gesicherten Abwehr heraus ins Spiel zu kommen, waren hochkarätige Offensivaktionen Mangelware.



"Wer das erste Tor schießt..."

Nach der Pause sah es lange nach einer 0:0-Partie aus. "Wer das erste Tor schießt, der gewinnt", war die einhellige Meinung auf der Tribüne. Und so kam es auch: Das neue Sturm-Traumpaar Fading/Krol ebnete nämlich weniger später mit zwei herrlichen Kontertoren den Weg zum Sieg. Zuerst ein Lochpass von Krol, den Fading gekonnt verwertete. Danach das Ganze noch einmal, nur vice versa - 2:0!



Waidhofen aus Standards gefährlich

Die Vorentscheidung schien eigentlich gefallen zu sein. Doch Waidhofen wäre nicht Waidhofen, wenn das Match nicht doch noch einmal spannend geworden wäre: Nur eine Minute nach dem 2:0 verkürzte Andi Schiener per Kopf auf 1:2 und plötzlich witterten die Hausherren wieder ihre Chance. Einige gefährliche Eckbälle und Freistöße sorgten für bange Gesichter im Vienna-Fanblock (Dank an die Doppeldecker-Fan-Besatzung für die Unterstützung!).



Jokertor macht alles klar

In Minute 91 hatte das Zittern ein Ende: Der eben erst eingewechselte Ferdi Toprak fackelte nach einem Bilderbuch-Konter über Fading und Dietrich nicht lange und knallte den Ball ins kurze Kreuzeck - 3:1! Jubel, Trubel, Heiterkeit!



Fazit

Drei wichtige Punkte beim Angstgegner wurden eingefahren. Die Neuzugänge Budovinszky und vor allem Krol haben sich bereits sehr gut in die Stammelf integriert. Da auch der Sportklub (5:1 gegen Schwechat) und Schwadorf (3:0 gegen Würmla) ihre Spiele gewannen, bleibt an der Tabellenspitze alles beim Alten.



Trainer-Stimme

Fritz Drazan: "Der Sieg war verdient. In der ersten Halbzeit sind uns die Konter leider nicht so gut gelungen, wie nach der Pause. Sonst wäre das Match wohl schon früher entschieden gewesen. Warum man vor so einem Spiel die U23 auf dem Hauptfeld auflaufen lässt, verstehe ich nicht ganz. Denn der Boden war schon sehr mitgenommen. Deshalb haben sich beide Teams schwer getan schön zu spielen. Natürlich stechen einem bei uns Fading und Krol sofort ins Auge, weil sie die Tore machen. Aber die Mannschaft lebt nicht nur von den beiden, sondern von allen Spielern!"



PS: Dank für die Fotos an Stefan Radvanyi (picture4you).

Vienna TV