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Sang- und klanglos 0:3 verloren

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Gegen das PSV Team für Wien setzte es für Fernwärme Vienna eine 0:3-Niederlage.

Weil die Kaisermühlner mitDjuricic einen Akteur einsetzten, dessen Rückennummer nicht auf dem Spielbericht aufschien, könnte die Vienna Protest einlegen und würde wohl am Grünen Tisch mit 3:0 gewinnen. Doch der Verein verzichtet, "weil es nicht unser Stil ist, nach so einem Match auf diese Art drei Punkte zu holen", so Präsdient Adolf Wala.



FERNWÄRME VIENNA – PSV TEAM FÜR WIEN 0:3 (0.2).- Tore: 0:1 (14.) Plott, 0:2 (16.) Leuchtmann, 0:3 (56.) Michael Frantsich.

Vienna: Fuka, Bileck, Sulzer (46. Budovinszky), Cvetkovic, Dunst, Dietrich, Duran, Bjelovuk (46. Król), Zechner (46. Mogyoro), Pusic, Fading.

PSV: Jausner, Prohaska, Pomper, Markovic, Plott, Michael Frantsich, Leuchtmann, Slawik (75. Vuran), Djuricic (46. Katzler), Martin Frantsich, Dogan (83. Milcic).

Hohe Warte, 800 Zuschauer, SR DI Liebert



Die Vienna ging ersatzgeschwächt in das Duell Dritter gegen Zweiter: Pürk und Dudic fehlten verletzungsbedingt, Hiba weilte in Enschede. So kam es auch, dass einige Akteure auf ungewohnten Positionen spielen mussten (Zechner im offensiven Mittelfeld, Pusic im Angriff).



Und um es gleich vorweg zu nehmen: Die Leistung der Blau-Gelben war enttäuschend. Spielerisch gelang nur wenig, auch vom Einsatz her war es nicht das Gelbe vom Ei. In den gesamten 90 Minuten reichte es (abgesehen von einem Abseitstor von Andi Fading) nur zu drei gefährlichen Aktionen im gegnerischen Strafraum:

23. Minute: Eine Bjelovuk-Flanke von der Seite konnte Jausner nur kurz mit den Fingerspitzen klären, Dunst setzte den darauf folgenden Kopfball über das Tor.

78. Minute: Herrlicher Doppelpass zwischen Król und Fading – doch der Schuss des Polen von der Strafraumgrenze ging daneben.

90. Minute: Król tankte sich parallel zur Toroutlinie durch, zögerte aber zu lange vor Goalie Jausner, sodass die „Blaulichter“ die Situation entschärfen konnten.



Ganz anders die Gäste, die nicht nur organisatorisch und läuferisch besser waren, sondern auch zu einer Vielzahl an Möglichkeiten kamen – und diese auch nützten: Bei einem Corner von rechts standen zwar acht Vienna-Spieler im Strafraum, Plott kam trotzdem frei zum Kopfball – 0:1! Nur zwei Minuten später starteten die Kaisermühlner eine schöne Kombination über mehrere Stationen, Leuchtmann vollendete ohne Mühe zum 0:2!



Nach dem Seitenwechsel änderte sich trotz eines Dreifachtausches bei den Döblingern nur wenig. Das Team für Wien war Spiel bestimmend. In der 50. Minute wurde das vermeintliche 3:0 von Michael Frantsich nicht anerkannt. Sechs Minuten später fiel der dritte Treffer doch: Budovinszky kam zu spät und auch Fuka konnte Frantsichs Schuss ins kurze Eck nicht parieren ...



Mitte der zweiten Halbzeit zog sich das Match wie ein Strudelteig, die Entscheidung war gefallen, die Luft war draußen. Erst in der Schlussviertelstunde versuchte die Drazan-Elf Ergebniskorrektur, was auch zu den oben beschriebenen Chancen führte. Allein, der erfolgreiche Abschluss fehlte.



Fazit

Nach sechs ungeschlagenen Spielen setzte es diesmal eine verdiente Niederlage – und die hat auch Auswirkungen auf die Tabelle: Nach vier dritten Plätzen in den Saisonen 2002/03 – 2005/06 dürfte es heuer (trotz des Herbstmeistertitels) nicht einmal dazu reichen ...



Trainer-Stimme

Fritz Drazan: „Die heutige Leistung wird Konsequenzen haben, so etwas kann man nicht so einfach im Raum stehen lassen. Wenn man immer nur mit dem Gegner mitläuft, wird man nie ein Spiel gewinnen. Es wurden bei den Transfers offensichtlich Fehler begangen, die gilt es jetzt im Sommer zu korrigieren.“



Videos vom Match gibt es in Kürze auf www.sportinwien.tv und www.ostliga.tv, Bilder hat Stefan Radvanyi.