Wenn man glaubt es geht nicht mehr, kommt von irgendwo noch mehr Regen her. Gestern Abend brach ein Gewittersturm über das sonst doch eher sonnenverwöhnte Side herein. Da bei waagrecht im Wind wogenden Palmen und peitschendem Regen (Beweisfotos folgen) eher schlecht Fussballspielen ist, steht heute Indoor-Programm an.
Nach einer kurzen Theorieeinheit für die jüngeren Spieler ging es für die gesamte Mannschaft in einen Saal, den man wahlweise als orientalisch oder kitschig bezeichnen kann. Unter den Anleitungen von Masseur Clemens Marent lag der Fokus 1 1/2 Stunden lang auf Stabilisation, Koordination und Kräftigung. Grund für diese Übungen mit Therabändern ist die Stärkung der Muskelgruppen der sonst eher schwer trainierbaren tiefen Stabilisatoren. Neben der korrekten Bewegungsausführung sollten die paarweise durchgeführten Übungen den Spielern auch dazu dienen, Verantwortung für ihre Mitspieler zu übernehmen und durch Überprüfung des anderen auch die eigenen Abläufe zu optimieren.
Die Vienna ist übrigens nicht das einzige Team, das derzeit im Hotel Kamelya weilt. Aus Kasachstan - Gegner von Österreich in der kommenden EM-Qualifikation - kommt Lokomotive Astana, trainiert von Ex-Gladbacher Holger Fach. Sein Assistent, Sascha Franz, ist der Sohn von Horst Franz, der seine Trainerkarriere in der Saison 1972/73 wo begann? Richtig. Auf der Hohen Warte.








