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Bedingungslose Loyalität in Blau-Gelb

25. März 2020 | Verein alle News >

Bedingungslose Loyalität in Blau-Gelb

Unter dem Gründungsmotto „Einig Spiel führt zum Ziel“ hatte das Vienna-Präsidium zu einem Solidaritätsbeitrag zur Weiterführung des Spielbetriebs appelliert. Nicht einmal vierundzwanzig Stunden nach dem Aufruf haben alle Betroffenen dem von der Regierung in der Corona-Krise nahegelegten Angebot der Kurzarbeit zugestimmt.

Grünes Licht für Blau-Gelb: Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Geschäftsstelle und der gesamte Sportbereich haben der Maßnahme des partiellen Gehaltsverzichts geschlossen zugestimmt. Die entsprechende Einreichung bei der Behörde erfolgt dieser Tage. „Das ist ein bemerkenswerter Schulterschluss und ein wertvolles Zeichen der Solidarität“, bedankte sich Vienna-Vizepräsident Kurt Svoboda. Erst Sonntag hatte Svoboda die Vienna-Familie per Videobotschaft gebeten, „gemeinsam einen Schritt zurück zu machen, um danach als Team wieder drei Schritte nach vorne zu machen.“

Wie viele Betriebe und Vereine steht auch die Vienna durch die Corona-Krise vor einer einzigartigen Herausforderung. „Wir wissen, dass diese Maßnahme zum wirtschaftlichen Überleben Einschnitte für jeden einzelnen bedeutet“, sagte Svoboda. „Die Signalwirkung einer derartigen solidarischen Entscheidung kann man gar nicht hoch genug einschätzen.“ Ziel sei es, in dieser Ausnahmesituation, neben dem gesundheitlichen Aspekt, der klarerweise der Allerwichtigste ist, alles „in unserer Macht stehende zu tun, um alle Arbeitsplätze im Verein zu sichern, und danach, sobald das wieder möglich ist, neu durchzustarten.“

Das sieht auch die blau-gelbe Belegschaft so. Es gab hohen Konsens innerhalb der Mannschaft. Deshalb war es für alle Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen in der Geschäftsstelle und im Sport eine Selbstverständlichkeit, für die Dauer des Ausnahmezustands Abstriche zu machen. „Wir haben in der Vergangenheit schon die eine oder andere Krise gemeistert. Diese sucht ihresgleichen. Dennoch gehen wir weiter gemeinsam durch dick und dünn. Jetzt mehr denn je“, erklärte Kapitän Jiri Lenko. Und Pia Zimmer, Kapitänin der Frauen-Kampfmannschaft meinte: „Wir können diese Krise nur im Team meistern. Wir haben im Klub zuletzt gemeinsam einiges erreicht und aufgebaut. Die Vereinsführung hat hohes Vertrauen in uns. Das zahlen wir gerne zurück.“

Der Fußball ruht bis auf Weiteres. Die Österreichische Bundesliga pausiert bis mindestens Anfang Mai. Wann und ob die Meisterschaft der Wiener Stadtliga angepfiffen wird, hängt von den Maßnahmen zur Eindämmung des Corona-Virus und dem Entscheid des Wiener Fußball-Verbandes ab.

 

Vienna TV