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Torflut im Nachwuchszentrum

23. Januar 2021 | Kampfmannschaft alle News >

First Vienna FC 1894 - SK Rapid Wien 2 4:7 (2:3)

Nach dem vielversprechenden Test gegen FC Liefering hatte die Vienna das 2.Team des SK Rapid Wien im NWZ zu Gast. Man war gespannt, wie sich unsere Mannschaft 2 Wochen vor dem Cup Spiel in Graz präsentieren würde. Zuschauer waren ja nicht zugelassen, ein paar Zaungäste gab es, und die hatten einen recht guten Blick auf das Spielfeld, da auf dem auf der Seite zur Adalbert Stifter Strasse gelegenen Kunstrasen gespielt wurde.

Starker Beginn der Blau Gelben

Sie bekamen in den ersten 20 Minuten eine gut spielende Vienna zu sehen. Von Beginn weg wurde Druck gemacht, bereits der erste Ballgewinn von Tegeltija mündete in einer hochkarätigen Chance. Fast zumindest, ein Tor hätte wegen einer Abseitsstellung nicht gezählt. Kaum eine Minute später war es aber soweit, Konrad tankte sich auf der linken Seite durch, Grabovac vollendete zur schnellen Führung. Fast im Gegenzug war Kazan voll gefordert, im Nachfassen konnte er einen postwendenden Ausgleich verhindern. Die nächsten Minuten gehörten ganz klar der Vienna, im Mittelfeld wurden zahlreiche Bälle erobert, mit gefälligem variablem Spiel gab es einige Gelegenheiten den Score zu erhöhen. Jusic scheiterte am Keeper, Konrad misslang der Abschluss aus guter Position ebenso.

Rapid bekommt Oberwasser

In der 23. Minute meldete sich Rapid zurück im Spiel. Nachdem Kazan zunächst noch retten konnte, war er gegen Binder danach machtlos. So alleine darf man Gegenspieler nicht lassen. Nur wenig später ließ man dem Gegner erneut zu viel Raum, nach einem Stangenschuss brachte erneut Binder die Gäste in Führung. Zu diesem Zeitpunkt war der Faden bei der Vienna gerissen, Rapid hatte im Mittelfeld nun die bessere Zweikampfführung und agierte insgesamt zielstrebiger.

Flottes Hin und Her

In der 37. Minute gelang der Vienna wieder ein schöner Spielzug. Fast aus dem Lehrbuch, ausgehend von Baldia über Tegeltija und Grabovac auf der rechten Seite wurde Konrad freigespielt, der den Ball nur mehr zum 2.2 über die Linie drücken musste. Es war nun ein Spiel mit offenen Karten, beide Teams versuchten sich offensiv in Szene zu setzen, ließen aber die Defensive außer Acht. Die Folge, das 2:3 durch Hedl. Eine knappe Abseitsstellung verhinderte das 2:4, den Ausgleich wiederum hatte Jusic am Fuß, Neuerlich war Grabovac auf der Seite durchgebrochen, die gute Hereingabe setzte Jusic knapp neben das Tor.

Anfangsphase der zweiten Hälfte verschlafen

In der Pause wurde kräftig gewechselt. Die neue Formation, unter anderem mit Kurtisi und Toth fand sich zunächst nicht zurecht. Die Folge zwei schnelle Tore für Rapid, die Lücken in der Abwehr wurden eiskalt ausgenützt. Hedl und Kanuric trafen binnen weniger Sekunden. Wirklich stabil wirkte unsere Abwehr auch danach nicht, Schritt für Schritt konnte unser Team aber auch wieder Akzente setzen. Der junge Kitenge spielte sich im Strafraum in gute Position, den Stanglpass konnte Rapid aber noch abwehren.

Munteres Spiel mit weiteren Toren

 In der 60. Minute gab es weitere Wechsel, Fabio Jäger aus der U23 ersetzte Kazan im Tor, Steiner kam für Strasser, der junge Lux für Konrad. Damit wechselte nun Kurtisi in die Spitze. Gleich darauf hatte erneut Kitenge eine Chance, scheiterte aber am gegnerischen Keeper. Zuvor musste unsere Mannschaft jedoch das 2:6 durch Hedl hinnehmen, ein satter Schuss ließ dem Keeper keine Chance, abermals hatte der Rapidler viel zu viel Raum.

Mit einem schönen Tor verkürzte Schneider auf 3:6, nach Zuspiel von Kitenge ließ er mit einem Hacken den gegnerischen Verteidiger ins Leere fahren und schloss mit einem satten Schuss ab. Das 3:7 für Rapid fiel aus einem Elfmeter. Spielen und spielen lassen war nun das Motte, 2 mal verhinderte Jäger mit guten Paraden weitere Gegentreffer, die Vienna zeigte ebenfalls ncoh ein paar schöne Aktionen, eine davon wurde auch noch mit einem Kopfballtor von Bartholomay belohnt, nachdem er den Ball mustergültig von Kurtisi serviert bekommen hatte. Dieses 4:7 bedeutete gleichzeitig den Endstand.

Nach einer starken Anfangsphase ließ die Vienna die nötige Konsequenz im Abwehr und Zweikampfverhalten vermissen, da waren die Rapidler ab etwa der 20. Minute stärker. Offensiv zeigte die Mannschaft von Trainer Zellhofer einige sehenswerte Aktionen.

 

Aufstellung Vienna 1. Halbzeit: Kazan; Baldia, Strasser, Bartholomay, Lenko; Stehlik,Tegeltija; Grabovac, Gouriye, Jusic; Konrad

Aufstellung 2. Halbzeit: Kazan (60. Jäger); Grabovac, Strasser (60. Steiner), Bartholomay, Abazovic; Kitenge, Toth; Schneider, Kurtisi, Jusic (60. Luxbacher); Konrad (60. Lux)

Tore für die Vienna: Grabovac, Konrad, Schneider, Bartholomay