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3:0 Auswärtssieg gegen Titelkandidaten

6. März 2026 | Kampfmannschaft zur Übersicht >

3:0 Auswärtssieg gegen Titelkandidaten

Für die Vienna stand in der 20. Runde der ADMIRAL 2. Liga ein Auswärtsspiel beim Titelkandidaten Austria Lustenau auf dem Programm. Nach einer starken ersten Halbzeit und einer 2:0-Pausenführung legten die Döblinger nach der Pause noch einmal nach und fixierten mit dem Treffer zum 3:0 einen überzeugenden Auswärtssieg.

In der 20. Runde der ADMIRAL 2. Liga führte der Weg der Vienna erneut in den Westen. Diesmal ging es ins Ländle, wo die Blau-Gelben auf den Titelkandidaten Austria Lustenau trafen. Für Cheftrainer Hans Kleer war es dabei ein besonderes Duell gegen seinen ehemaligen Verein.

Auswärts im Ländle gegen einen Titelkandidaten

Personell musste die Vienna im Vergleich zur Vorwoche zwei Änderungen vornehmen. Jongmin Seo und Meguru Odagaki, die in den ersten beiden Spielen noch in der Startelf gestanden waren, fielen verletzungsbedingt aus. Für sie rückten mit Zeidler und Nagele zwei Youngsters in die Anfangsformation. Zudem gab es erfreuliche Nachrichten: Markus Rusek kehrte nach seiner schweren Knieverletzung zurück und stand erstmals seit seinem Comeback wieder im Spieltagskader der Döblinger.

Ausgeglichene Anfangsphase

Die Partie begann von Beginn an intensiv und ausgeglichen. Beide Mannschaften agierten sehr konzentriert und ließen zunächst wenig zu. Die Vienna-Defensive zeigte sich dabei aufmerksam und konnte mehrere Vorstöße der Gastgeber frühzeitig unterbinden. Gleichzeitig suchten auch die Blau-Gelben immer wieder den Weg nach vorne, wodurch sich eine offene Begegnung mit Chancen auf beiden Seiten entwickelte.

Zimmermann bringt die Vienna in Führung

In der 29. Minute belohnte sich die Vienna schließlich für ihre engagierte Leistung. Nach einem starken Angriff über die rechte Seite setzte sich Luxbacher durch und zog ins lange Eck ab. Lustenau-Keeper konnte den Schuss zwar noch parieren, doch der Ball landete bei Zimmermann, der per Kopf zur 1:0-Führung für die Döblinger traf.

Vienna legt nach

Auch nach dem Führungstreffer blieb das Spiel zunächst ausgeglichen, doch die Vienna hatte nun die besseren Momente und mehr Ballbesitz. Nur wenige Minuten später schlugen die Blau-Gelben erneut zu: In der 32. Minute brachte Rosenberger eine präzise Ecke in den Strafraum, wo Bauer goldrichtig stand und zum 2:0 für die Vienna köpfelte.

Verdiente Pausenführung

Die Gastgeber versuchten in der Folge zwar zu reagieren, doch die Vienna ließ defensiv kaum etwas zu. Immer wieder konnten die Blau-Gelben die Angriffe der Lustenauer rechtzeitig klären und selbst Nadelstiche setzen. So ging es nach einer konzentrierten und effizienten ersten Halbzeit mit einer verdienten 2:0-Führung für die Vienna in die Pause.

Lustenau erhöht den Druck nach der Pause

Zur zweiten Halbzeit reagierten die Gastgeber auf den Zwei-Tore-Rückstand und brachten zwei frische Kräfte ins Spiel. Austria Lustenau startete mit deutlich mehr Druck in die zweiten 45 Minuten und versuchte, die Vienna früh unter Druck zu setzen. Zwar kamen die Vorarlberger vermehrt in die Offensive, klare Abschlüsse blieben zunächst jedoch aus.

Erste Wechsel und Chancen auf beiden Seiten

In der 56. Minute nahm die Vienna ihren ersten Wechsel vor: Szerencsi kam für Zeidler in die Partie. Nur eine Minute später musste Vienna-Keeper Unger ernsthaft eingreifen und einen gefährlichen Ball aus dem Eck zur Ecke klären.

Kurz darauf meldeten sich auch die Blau-Gelben wieder offensiv. Nach einem schnellen Vorstoß kam der Ball zu Nagele, dessen Aktion jedoch vom Lustenauer Schlussmann rechtzeitig abgefangen werden konnte.

Zimmermann schnürt den Doppelpack

In einer Phase, in der Lustenau auf den Anschlusstreffer drängte, setzte die Vienna den nächsten entscheidenden Schlag. In der 61. Minute brachte Gantschnig einen sehenswerten Freistoß aus dem Mittelfeld nach vorne. Rosenberger verlängerte den Ball akrobatisch auf Zimmermann, der eiskalt blieb und zum 3:0 für die Vienna traf, ein wichtiger Treffer zum richtigen Zeitpunkt.

Wechsel und weitere Offensivaktionen

Die Gastgeber reagierten in der 69. Minute mit einem weiteren Wechsel und brachten mit Jastremski einen zusätzlichen Angreifer. Kurz darauf zeigte Nagele eine starke Einzelaktion. In der 71. Minute setzte er sich gegen mehrere Gegenspieler durch und drang in den Strafraum ein, sein Abschluss fiel jedoch zu harmlos aus und stellte Lustenau-Keeper Schierl vor keine größeren Probleme.

Wenig später wechselte auch die Vienna doppelt: In der 73. Minute kamen Mergner für Nagele und Monschein für Doppeltorschütze Zimmermann ins Spiel. Auch Lustenau reagierte nochmals und nahm in der 76. Minute zwei weitere Wechsel für die Schlussphase vor.

Emotionales Comeback von Markus Rusek

Kurz vor Spielende gab es zudem einen besonderen Moment für die Vienna: Markus Rusek feierte nach rund zwei Jahren Leidenszeit sein Pflichtspiel-Comeback. Nach seiner langen Verletzungspause kehrte der Mittelfeldspieler wieder auf den Platz zurück und wurde von seinen Mitspielern entsprechend gefeiert.

Vienna bringt den Sieg souverän über die Zeit

In den letzten Minuten versuchten die Lustenauer noch einmal alles, um zumindest den Anschlusstreffer zu erzielen. Die Vienna präsentierte sich jedoch defensiv stabil, ließ kaum gefährliche Situationen zu und konzentrierte sich auf mögliche Konter. So brachten die Blau-Gelben den Vorsprung souverän über die Zeit und sicherten sich einen überzeugenden Auswärtssieg.

SC Austria Lustenau vs. First Vienna FC 1894 0:3 (0:2)

ADMIRAL 2. Liga, 20. Runde
Freitag, 6. März 2026, 18:00 Uhr
SUN MINIMEAL Arena

Tore: 0:1 Zimmermann (29.), 0:2 Bauer (32.), 0:3 Zimmermann (61.)

Vienna: Unger, Rosenberger, Gantschnig, Bauer, Nnamdi, Stratznig, Prohart, Nagele (73. Mergner), Luxbacher, Zeidler (56. Szerencsi), Zimmermann (73. Monschein)