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Vienna unterliegt Kapfenberg 1:2

3. April 2026 | Kampfmannschaft zur Übersicht >

Vienna unterliegt Kapfenberg 1:2

In der 23. Runde empfing die Vienna Kapfenberg. Zwei vergebene Elfmeter verhinderten ein besseres Ergebnis zur Pause, stattdessen lagen die Döblinger mit 0:2 zurück. Erst in der Nachspielzeit verkürzte Debütant Jerabek mit seinem Treffer auf den 1:2-Endstand.

Die Vienna begann mit zwei Änderungen im Vergleich zum letzten Spiel in Kärnten: Für Szerencsi startete nach abgesessener Gelbsperre wieder Nnamdi, zudem rückte Zeidler für den verletzten Mergner in die Startelf.

Elfmeter-Drama und Aluminiumpech

Das Spiel begann ausgeglichen, beide Teams versuchten von Beginn an, offensive Akzente zu setzen und früh Druck aufzubauen.

In der 12. Minute wurde es erstmals brandgefährlich im Strafraum der Gäste: Nach einem Eckball wurde Zimmermann zu Fall gebracht. Der Schiedsrichter ließ zunächst Vorteil laufen, Nagele kam zum Abschluss und traf die Stange – der Ball ging anschließend ins Aus. Danach entschied der Unparteiische doch auf Elfmeter. Zimmermann trat selbst an, scheiterte jedoch am Kapfenberger Schlussmann.

Führung für Kapfenberg aus dem Nichts

Nur wenig später konnte Stratznig einen ungenauen Pass unter Druck nicht kontrollieren. Der Ball landete bei Heuser, der die Situation eiskalt nutzte und zur Führung für die Gäste einschob.

Die Vienna ließ sich davon nicht beirren und blieb weiterhin aktiv. Immer wieder suchten die Döblinger den Weg nach vorne und versuchten, sich Chancen zu erarbeiten.

In der 28. Minute setzte sich Nnamdi stark auf der Seite durch und brachte eine schöne Hereingabe in den Strafraum. Zimmermann kam zwar zum Ball, traf diesen jedoch nicht richtig und konnte die Gelegenheit nicht verwerten.

Zweiter Elfmeter vergeben und erneuter Rückschlag

In der 41. Minute drang Nnamdi erneut gefährlich in den Strafraum ein, wurde bedrängt und zu Fall gebracht, wieder Elfmeter für die Vienna. Diesmal trat Kapitän Luxbacher an, doch erneut blieb der Kapfenberger Keeper Colic Sieger und parierte.

Wie schon beim ersten Gegentor ging es im Anschluss schnell in die andere Richtung: Kapfenberg nutzte die Situation eiskalt aus, ein Angreifer wurde im Strafraum bedient und Berg verwandelte zum 2:0 für die Steirer.

Bitterer Halbzeitstand

Trotz engagierter Leistung und zweier Elfmeter blieb die Vienna zur Pause ohne Torerfolg. Kapfenberg hingegen zeigte sich äußerst effizient und ging mit einer 2:0-Führung in die Kabine.

Vienna kommt engagiert aus der Pause

Zur Halbzeit nahmen die Gäste einen Wechsel vor, während die Vienna unverändert blieb. Die Döblinger starteten mit Elan in den zweiten Durchgang und versuchten, Druck aufzubauen und den Anschlusstreffer zu erzwingen.

Chancen auf beiden Seiten

In der 50. Minute verzeichnete jedoch Kapfenberg die erste Möglichkeit nach der Pause: Ein Schuss knapp an der Strafraumgrenze ging ans Außennetz.

Die Vienna blieb bemüht, fand aber zunächst keine klaren Abschlüsse. In der 63. Minute kam Stratznig nach einem Ballgewinn zum Weitschuss, setzte diesen jedoch zu zentral an, sodass der Torhüter keine Probleme hatte.

Frische Kräfte sollen Impulse bringen

In der 62. Minute reagierte die Vienna mit einem Dreifachwechsel: Prohart, Zeidler und Nnamdi verließen das Feld, neu ins Spiel kamen Pistrol, Seo und Edelhofer. Kapfenberg wechselte in der 72. Minute ebenfalls doppelt.

Eine der besten Szenen der zweiten Halbzeit hatte die Vienna in der 73. Minute: Eine gefährliche Flanke segelte in den Strafraum, doch Zimmermann kam nicht entscheidend zum Abschluss, es blieb bei einem Eckball.

In der 81. Minute folgte der nächste Wechsel bei den Hausherren: Für Nagele kam mit Jerabek ein Amateurspieler zu seinem Debüt. Kurz vor Schluss, in der 89. Minute, ersetzte Szerencsi noch Stratznig.

Tore in der Schlussphase

In der Nachspielzeit bot sich den Gästen noch eine Großchance, doch ein Stanglpass wurde über das Tor gesetzt. In der vierten Minute der Nachspielzeit belohnte sich die Vienna doch noch: Debütant Jerabek traf sehenswert zum Anschlusstreffer und stellte auf 1:2 aus Sicht der Döblinger. 

Am Ende blieb es aber bei der Niederlage für die Vienna. Viel Zeit zum Durchatmen bleibt nicht: Bereits am Ostermontag geht es in Floridsdorf gegen den FAC weiter. Anpfiff im „El Danubio“ ist um 16 Uhr.

First Vienna FC 1894 vs. KSV 1919 0:2 (0:2)

ADMIRAL 2. Liga, 23. Runde
Freitag, 3. April 2026 18:00 Uhr
Naturarena Hohe Warte, 1.731 Zuschauer

Tore: 0:1 Heuser (15.), 0:2 Berg (43.), 1:2 Jerabek (90.+4)

Vienna: Unger, Rosenberger, Bauer, Gantschnig, Nnamdi (62. Pistrol), Stratznig (89. Szerencsi), Prohart (62. Edelhofer), Zeidler (62. Seo), Nagele (81. Jerabek), Luxbacher, Zimmermann