Vienna dreht packendes Saisonfinale
Zum Saisonabschluss empfing die Vienna in der 22. Runde der ADMIRAL Frauen Bundesliga den LASK. Nach einer chancenarmen ersten Halbzeit lag die Vienna zur Pause knapp mit 0:1 zurück. In einer deutlich lebhafteren zweiten Hälfte kämpften sich die Blau-Gelben zweimal zurück und drehten die Partie schließlich zu einem 3:2-Heimsieg.
Emotionaler Abschied vor dem Anpfiff
In der letzten Runde der ADMIRAL Frauen Bundesliga empfing die Vienna den LASK. Vor dem Spiel wurde es zunächst emotional: Mit Lainie Fuchs, Anna van der Reijden, Alina Kerschbaumer und Johanna Wende verabschiedete die Vienna mehrere Spielerinnen.
Zerfahrene Anfangsphase ohne Spielfluss
Die Partie begann äußerst zerfahren. Viele Ballverluste, zahlreiche Ungenauigkeiten und ein rutschiger Platz verhinderten auf beiden Seiten einen geordneten Spielaufbau. Das Geschehen spielte sich überwiegend im Mittelfeld ab, klare Torchancen waren zunächst selten.
Die erste Möglichkeit der Begegnung hatte der LASK in der 8. Minute: Wagner zog von der linken Seite ab, doch Vienna-Torhüterin Grabenhofer war aufmerksam und konnte den Versuch entschärfen.
Standards sorgen für die wenigen Höhepunkte
Aus dem Spiel heraus blieben beide Teams weitgehend ungefährlich und kamen vor allem über Standardsituationen zu Möglichkeiten. In Minute 21 wurde Wasser am Strafraumrand gefoult. Osl versuchte es direkt, scheiterte jedoch an der LASK-Keeperin.
Auch in der 29. Minute entstand Gefahr nach einem Foul an Wasser. Erneut trat Osl zum Freistoß an, setzte den Ball aus aussichtsreicher Position allerdings über das Tor.
Vienna findet besser ins Spiel
Mit Fortdauer der ersten Halbzeit kam die Vienna etwas besser in die Partie, konnte aus den Ballbesitzphasen jedoch kaum zwingende Chancen kreieren. Der schwierige Untergrund führte weiterhin auf beiden Seiten zu vielen Fehlern und ungenauen Aktionen.
LASK trifft kurz vor der Pause
Kurz vor dem Halbzeitpfiff gingen die Gäste schließlich in Führung. Nach einer Ecke in der 40. Minute lauerte Vrselja am langen Pfosten und köpfte zum 1:0 für den LASK ein.
Mit diesem Rückstand ging die Vienna in die Halbzeitpause.
Vienna reagiert zur Pause
Zur zweiten Halbzeit nahm die Vienna einen Doppelwechsel vor: Laaksonen und Osl blieben in der Kabine, dafür kamen Fankhauser und Sarac neu ins Spiel.
Kovar gleicht aus
Die Vienna erwischte den besseren Start in die zweite Hälfte und wurde in Minute 51 belohnt. Nach einer Flanke in den Strafraum konnte die LASK-Torfrau den Ball nicht kontrollieren, Kovar reagierte am schnellsten und staubte zum 1:1-Ausgleich ab.
LASK antwortet prompt
Die Antwort der Gäste ließ jedoch nicht lange auf sich warten. Nur eine Minute später lief Švíbková nach einem Konter alleine auf das Vienna-Tor zu und wurde von Grabenhofer im Eins-gegen-eins gestoppt. Den fälligen Elfmeter verwandelte Švíbková selbst sicher zur erneuten Führung für den LASK.
Vienna übernimmt zunehmend die Kontrolle
In Minute 55 brachte die Vienna mit Havel für Wasser frische Kräfte. Kurz darauf kombinierte sich die Heimmannschaft erneut gefährlich nach vorne: Fankhauser legte in Minute 56 auf Pfanner ab, deren Abschluss jedoch zu zentral ausfiel.
Der LASK reagierte in Minute 60 mit einem Wechsel, Wagner verließ das Feld, Schmierer kam neu in die Partie.
Nur eine Minute später gelang der Vienna erneut der Ausgleich: Nach einer flachen Hereingabe von Fankhauser stand Kerschbaumer goldrichtig und traf zum 2:2.
Havel dreht die Partie
Mit Fortdauer der zweiten Halbzeit wurde die Vienna immer stärker und kontrollierte das Spielgeschehen zunehmend. In Minute 70 eroberte Pfanner stark den Ball und zog sofort ab, die LASK-Torfrau konnte jedoch parieren.
Eine Minute später war sie allerdings geschlagen: Havel wurde ideal in den Lauf geschickt, umkurvte die herauskommende Torfrau und schob den Ball souverän zur 3:2-Führung ins Netz.
Vienna verteidigt die Führung souverän
Der LASK wechselte in Minute 74 erneut, fand offensiv jedoch kaum mehr Lösungen. Die Vienna trat nun sehr souverän auf, während die Gäste vermehrt auf lange Bälle setzen mussten.
In Minute 76 hatte Pfanner per Volley die nächste Chance, scheiterte aber erneut an der starken LASK-Keeperin.
Die letzte Möglichkeit gehörte in der Nachspielzeit dennoch den Gästen: In Minute 93 kam der LASK noch einmal frei zum Abschluss, doch Grabenhofer parierte stark und sicherte der Vienna den Heimsieg.
First Vienna FC 1894 vs. LASK 3:2 (0:1)
ADMIRAL Frauen Bundesliga, 22. Runde
Samstag, 16. Mai, 14:00 Uhr
Naturarena Hohe Warte, 216 Zuschauer
Tore: 0:1 Vrselja (40.), 1:1 Kovar (51.), 1:2 Švíbková (52.), 2:2 Kerschbaumer (61.), 3:2 Havel (71.)
Vienna: Grabenhofer, Osl (46. Fankhauser), Wasser (55 Havel), Lueger, Kerschbaumer, Kovar, Pfanner, Seidl, Laaksonen (46. Sarac), Pötzl, Gebert









