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© Caro Zeidler

Niederlage gegen effiziente Austria XIII

21. Mai 2026 | Amateure zur Übersicht >

Niederlage gegen effiziente Austria XIII

Nach zuletzt 4 sieglosen Spielen wollten unsere Amateure auf der starken Leistung beim Remis gegen Tabellenführer Wienerberg aufbauen und gegen Austria XIII endlich wieder voll punkten. Der Gastgeber bewies indes schon mehrmals gerade gegen Spitzenteams der Liga ihre Stärken.

Offene Anfangsphase

Beide Teams starteten mit offenem Visier in das Spiel, die erste Gelegenheit bot sich der Heimelf bereits in der zweiten Minute nach einem Eckball mit einem Schuss an die Außenstange. Die Antwort der Vienna ließ nicht lange auf sich warten, Staudinger eroberte mit Pressing den Ball, schloss jedoch etwas zu überhastet ab.

Führung und vergebene Chancen

Von Minute zu Minute bekam die Vienna das Spiel besser unter Kontrolle, erst recht ab der 16. Minute mit der 1:0 Führung im Rücken. Nach einem zügig über die linke Seite gespielten Angriff verwertete Özmeral die Hereingabe von Nösslinger sicher. Die Vienna war nun spielbestimmend, Austria XII strahlte nur bei Standardsituationen Gefahr aus. Ab der 25. Minute erspielte sich die Vienna Chancen fast im Minutentakt. Zunächst scheiterte Özmeral, danach Milic am gut postierten Keeper der Heimelf. Der nächste gute Pass hinter die Abwehr setzte Staudinger in Szene, sein Schuss ging jedoch über das Tor. Nösslinger kam einem Treffer ganz nahe, sein gefühlvoller Heber sprang von der Latte zurück ins Feld.

Tore die man nicht schießt

Nach diesem Chancenfeuerwerk bewahrheitete sich die alte Fußballweisheit wieder. Nach einer Flanke von der linken Seite nützte Lukic-Grancic seine, der Körpergröße entsprechende Lufthoheit perfekt aus, sein präziser Kopfball ins lange Eck war für Fabian Nösslinger im Tor der Vienna unerreichbar.
Dieser Ausgleichstreffer veränderte das Spiel deutlich. Die Heimelf war nun wieder zumindest ebenbürtig, bei hohen Bällen in den Strafraum auch gefährlicher, weitere Tore gab es bis zum Pausenpfiff jedoch nicht.

Kalte Dusche nach der Pause

Nach dem Seitenwechsel kippte das Spiel rasch zugunsten der Gastgeber. In der 50. Minute verwertete Buck eine Freistoßflanke, in der 58. Minute drückte Lukic-Grancic einen Eckball aus kurzer Distanz zum 3:1 über die Linie.
Die Vienna gab nicht auf, versuchte umgehend Druck aufzubauen und wurde belohnt. Özmeral traf mit seinem Pass zur Mitte einen Verteidiger an der Hand, Schiedsrichter Nehrudin entschied sofort auf Elfmeter, den er nach kurzer Rücksprache mit seinem Assistenten auch bestätigte. Staudinger verwertete den Strafstoß in der 60. Minute souverän.

Die Vienna bemühte sich nun um den Ausgleich, die Heimelf verteidigte jedoch geschickt und lancierte wiederholt gefährliche Konter, so bewahrte Fabian Nösslinger die Vienna mit 2 starken Paraden vor einem weiteren Gegentreffer.

In der 74. Minute kam der eingewechselte Hoffmann-Smajic im Strafraum in aussichtsreicher Position zum Schuss, das Leder flog jedoch knapp über das Tor.

Elfmeter bringt Entscheidung

In der 77. Minute gab es erneut einen Handselfmeter, diesmal jedoch für Austria XIII, Nemetz ließ unserem Keeper keine Abwehrchance und sorgte somit für die Entscheidung in diesem Spiel. Wie schon zuvor, die Vienna bemühte sich, nochmals heranzukommen, die Heimelf konterte gefährlich. Eine weitere starke Reaktion unseres Torhüters verhinderte das 5:2, bereits in der Nachspielzeit hatte dann Staudinger noch mit einem Lattenschuss Pech. Somit musste sich unsere junge Mannschaft mit 4:2 geschlagen geben, die Effizienz und Stärke bei Standards gaben letztlich den Ausschlag für die Gastgeber.

Austria XIII Auhof Center vs. First Vienna FC 1894 Amateure 4:2 (1:1)

Wiener Stadtliga 30. Runde
Mittwoch 20. Mai 2026, 18:00Uhr
Kinkplatz - Austria 13

Tore: 0:1 Özmeral (16.), 1:1 Lukic-Grancic (36.), 2:1 Buck (50.), 3:1 Lukic-Grancic (58.), 3:2 Staudinger (60. Elfmeter), 4:2 Nemetz (78. Elfmeter)

Vienna: Fabian Nösslinger; Soos, Luca Roschütz (70. Yücel), Zagan, Milic (50. Elen), Özmeral (70. Uysal), Spnulovic, Nicholas Nösslinger (62. Hoffmann-Smajic), Matteo Roschütz (50. Heller), Staudinger