Patrick Enengl vor dem Traditionsduell gegen die Queens Park Rangers: „Wir wollen zeigen, wofür wir stehen“
Am Samstag wartet auf die Vienna mit den Queens Park Rangers das Highlight der Sommervorbereitung. Zwei Wochen vor dem Pflichtspielauftakt im UNIQA ÖFB-Cup auswärts gegen Mattersburg empfängt der älteste Fußballverein Österreichs den englischen Traditionsclub auf der Hohen Warte. Im Gespräch spricht Trainer Patrick Enengl über die ersten Wochen seiner Amtszeit, die Entwicklung des Teams, den Härtetest gegen QPR und die Vorfreude auf sein Heimdebüt vor den Vienna-Fans.

Vier Wochen Vorbereitung liegen bereits hinter der Mannschaft. Wie fällt dein bisheriges Fazit nach dem Trainingslager, vier Testspielen und den ersten Wochen als Vienna-Trainer aus?
- „Natürlich bringen die Umstellungen für die Jungs einige neue Anforderungen mit sich. Ich bin aber sehr zufrieden damit, wie die Mannschaft das annimmt. Das Team zieht hervorragend mit, arbeitet jeden Tag intensiv und setzt unsere Inhalte immer besser um. Man merkt von Woche zu Woche, dass wir als Mannschaft zusammenwachsen.“
Mit den Queens Park Rangers wartet zwei Wochen vor dem Pflichtspielauftakt der wohl namhafteste Gegner der Vorbereitung. Welche Qualität erwartest du vom englischen Zweitligisten?
- „QPR bringt viel individuelle Qualität und eine enorme körperliche Robustheit mit. Das ist ein Niveau, dem man in Österreich nicht jeden Tag begegnet. Genau solche Gegner brauchen wir in der Vorbereitung, weil sie uns fordern und zeigen, wo wir stehen. Wir freuen uns auf diesen Härtetest und auf eine tolle Kulisse auf der Hohen Warte.“
Die Hohe Warte bietet für solche Spiele eine ganz besondere Atmosphäre. Wie groß ist die Vorfreude auf dein Heimdebüt als Vienna-Trainer bei diesem internationalen Traditionsduell?
- „Die Vorfreude ist riesig. Ich habe als gegnerischer Trainer schon auf der Hohen Warte gespielt und weiß, welche besondere Atmosphäre hier herrscht. Jetzt das erste Mal als Vienna-Trainer an der Seitenlinie zu stehen, ist etwas Besonderes. Natürlich wird das erste Pflichtspiel gegen Sturm II noch einmal ein anderes Gefühl sein, aber ich freue mich sehr darauf, am Samstag erstmals gemeinsam mit unseren Fans dieses besondere Vienna-Flair zu erleben.“

Zwei Wochen vor dem Saisonauftakt: Geht es gegen QPR noch in erster Linie darum, Abläufe zu festigen, oder soll die Mannschaft bereits zeigen, wie nahe sie deiner Spielidee schon gekommen ist?
- „Für uns geht es vor allem darum, unser eigenes Spiel auf den Platz zu bringen. Natürlich wissen wir um die Qualität von QPR, aber wir wollen unsere Herangehensweise nicht verändern oder uns anpassen. Es ist wichtig, dass wir unseren Weg konsequent weitergehen und unsere Spielidee auch gegen einen starken Gegner umsetzen.“
Wie weit ist das Team aus deiner Sicht aktuell – sowohl spielerisch als auch körperlich – auf dem Weg zum Pflichtspielauftakt?
- „Die Mannschaft macht von Woche zu Woche richtig gute Schritte. Ich habe das Gefühl, dass wir mit jedem Training und jedem Spiel reifer werden. Das Spiel gegen den GAK hat uns ebenso weitergebracht, wie der Test gegen QPR bringen wird. Wir arbeiten inzwischen immer mehr an den Feinheiten und die Spieler bekommen ein immer besseres Gefühl dafür, wie wir gemeinsam erfolgreichen Fußball spielen wollen.“
Dieses Spiel ist für viele Fans eines der Highlights der Sommervorbereitung. Was wünschst du dir am Samstag von den Zuschauern auf der Hohen Warte?
- „Ich hoffe auf eine großartige Kulisse und darauf, dass viele Vienna-Fans den Weg auf die Hohe Warte finden. Unsere Fans geben uns genau die Unterstützung, die wir brauchen – nicht nur am Samstag, sondern über die gesamte Saison hinweg. Gerade wir als Vienna leben von unserem traditionell starken Support. Diese Verbindung zwischen Mannschaft und Fans ist eine unserer größten Stärken und gibt uns zu Hause noch einmal zusätzliche Energie. Deshalb wünsche ich mir, dass uns die Fans auch am Samstag lautstark unterstützen. Wir werden alles dafür tun, ihnen das mit einer engagierten Leistung auf dem Platz zurückzuzahlen. Gemeinsam wollen wir etwas Besonderes schaffen.“








