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Vienna belohnt sich mit erstem Saisonsieg

15. August 2026 | Frauen zur Übersicht >

Vienna belohnt sich mit erstem Saisonsieg

In der dritten Runde der ADMIRAL Frauen Bundesliga gastierte die Vienna in Oberösterreich bei der SPG BW Linz/Kleinmünchen. Kurz vor der Pause gingen die Döblingerinnen mit 1:0 in Führung, ließen im zweiten Durchgang nichts mehr anbrennen und feierten mit einem 2:0-Erfolg den ersten Saisonsieg.

Bei großer Hitze und schwierigen Platzverhältnissen wollten die Döblingerinnen gegen die SPG BW Linz/Kleinmünchen den ersten Dreier der noch jungen Saison einfahren.

Cheftrainer Denny Krcmarek veränderte seine Startelf im Vergleich zur vergangenen Runde auf einer Position. Milanovic rückte für Fankhauser in die Anfangsformation.

Blau-Gelbe übernehmen das Kommando

Die Vienna fand gut in die Partie und sorgte bereits in der zweiten Minute für den ersten Abschluss. Havel kam zum Schuss, scheiterte jedoch an der Linzer Schlussfrau. In der Folge bestimmten die Blau-Gelben das Geschehen und setzten sich immer wieder in der gegnerischen Hälfte fest. Das Heimteam verteidigte allerdings kompakt und ließ zunächst nur wenige klare Möglichkeiten zu.

Nach 20 Minuten versuchte es die Vienna aus der Distanz, der flache Abschluss landete jedoch direkt in den Armen der Torhüterin. Nur eine Minute später zog Kurkutovic aus größerer Entfernung ab, stellte die Linzer Schlussfrau damit aber ebenfalls vor keine größeren Probleme.

Kurz darauf brachte Milanovic einen hohen Ball gefährlich in den Strafraum. Die Torhüterin der Gastgeberinnen war aufmerksam und klärte unmittelbar vor einer einschussbereiten Vienna-Spielerin zur Ecke.

Die Döblingerinnen blieben die bessere Mannschaft und zeigten immer wieder gute Ansätze im Spiel nach vorne. Einzig beim letzten Pass fehlte zunächst noch die nötige Genauigkeit, um die Überlegenheit auch in Zählbares umzumünzen.

Linz erstmals gefährlich

In der 29. Minute meldeten sich die Gastgeberinnen erstmals gefährlich vor dem Vienna-Tor. Sprung setzte sich mit einer Einzelaktion über die Seite durch und zog aus spitzem Winkel ab. Ihr Abschluss landete an der Latte und sprang von dort zurück ins Feld.

Die Vienna ließ sich davon nicht aus dem Konzept bringen und suchte weiter den Weg nach vorne. In der 33. Minute probierte es Kurkutovic erneut aus der Distanz, ihr Schuss strich diesmal knapp über das Tor.

Havel belohnt die Vienna

Kurz vor der Pause belohnten sich die Döblingerinnen schließlich für ihren engagierten Auftritt und das nach einer sehenswerten Kombination. Kurkutovic spielte Havel perfekt in den Lauf, die sich gegen zwei Linzerinnen durchsetzte und den Ball mit einem starken Abschluss ins lange Eck versenkte. In der 44. Minute ging die Vienna damit hochverdient mit 1:0 in Führung und nahm den knappen Vorsprung mit in die Halbzeitpause.

Keckeis erhöht kurz nach Wiederbeginn

Beide Mannschaften kamen zunächst unverändert aus der Kabine. Die Vienna knüpfte dabei nahtlos an die gute erste Halbzeit an und erhöhte bereits in der 47. Minute auf 2:0. Nach einer schönen Kombination landete ein Abpraller bei Kurkutovic, die sehenswert für Keckeis auflegte. Die Vorarlbergerin blieb aus kurzer Distanz souverän und stellte auf 2:0 für Blau-Gelb.

Auch danach blieb die Vienna das bessere Team. Die seltenen Vorstöße der Linzerinnen sorgten zunächst für keine Gefahr, während die Döblingerinnen weiter den Weg nach vorne suchten.

In der 58. Minute nahm Denny Krcmarek seinen ersten Wechsel vor und brachte Fankhauser für Milanovic. Beinahe zeitgleich bot sich der Vienna die große Chance auf den dritten Treffer. Zunächst tauchte Havel alleine vor der Linzer Torhüterin auf, scheiterte jedoch an dieser. Der Abpraller landete bei Kurkutovic, deren Abschluss aus kurzer Distanz von einer Gegenspielerin gerade noch auf der Linie abgewehrt wurde. Drei Minuten später reagierten auch die Gastgeberinnen mit einem Doppelwechsel.

Vienna bleibt am Drücker

Die Blau-Gelben blieben auch mit der Zwei-Tore-Führung im Rücken offensiv bemüht und kamen immer wieder zu guten Aktionen. Für Aufsehen sorgte unter anderem Havel mit einem sehenswerten Sololauf. Die Vienna-Angreiferin ließ gleich mehrere Gegenspielerinnen hinter sich, ehe sie nach ihrem Lauf doch noch gestoppt werden konnte.

In der 68. Minute versuchte es die Vienna erneut aus der Distanz, der Abschluss brachte allerdings keine Gefahr für das Linzer Tor.

Linz mit spätem Aufbäumen

In der Schlussphase zeigten sich auch die Gastgeberinnen wieder vereinzelt in der Offensive. In der 75. Minute landete ein Weitschuss allerdings direkt in den Armen von Vienna-Torhüterin Grabenhofer. Kurz darauf wurde es nach einem Konter der Oberösterreicherinnen gefährlicher: Müller kam kurz vor dem Fünfmeterraum zum Abschluss, setzte den Ball jedoch über das Tor.

Vienna kontrolliert die Schlussphase

In der 78. Minute wechselte die Vienna erneut. Batarilo kam für Keckeis in die Partie. Vier Minuten später hatte Havel noch einmal das 3:0 auf dem Fuß. Im Strafraum kam sie zum Abschluss, doch die Linzer Schlussfrau reagierte im letzten Moment und verhinderte einen weiteren Treffer.

In der 86. Minute zappelte der Ball dann doch noch einmal im Linzer Netz. Nach Zuspiel von Hahn traf Havel vermeintlich zum 3:0, der Treffer wurde jedoch aufgrund einer Abseitsstellung der Vorlagengeberin nicht anerkannt.

So blieb es beim 2:0. Die Vienna brachte den Vorsprung souverän über die Zeit und durfte sich nach einer über weite Strecken kontrollierten Vorstellung über einen verdienten Auswärtssieg freuen.

FC Blau-Weiß Linz/Union Kleinmünchen vs. First Vienna FC 1894 0:2 (0:1)

ADMIRAL Frauen Bundesliga, 3. Runde
Samstag, 15. August, 15:00 Uhr
Aktivpark St. Georgen/Gusen, 60 Zuschauer

Tore: 0:1 Havel (44.), 0:2 (47.) Keckeis

Vienna: Grabenhofer, Brunmair, Mädl, Gebert, Milanovic (58. Fankhauser), Hahn, Sarac (90. Sergeeva), Keckeis (78. Batarilo), Kurkutovic (90. Heiplik), Wasser, Havel