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First Vienna FC 1894

Hochverdienter aber hart erarbeiteter Sieg

07.04.2018 | Kampfmannschaft
zoom
© FotobyHofer

Bei nahezu idealen Bedingungen hieß der First Vienna Football Club 1894 den 9. der Tabelle Helfort 15 Young Stars auf der Hohen Warte willkommen. Die Ausgangslage war klar, alles andere als ein deutlicher Sieg käme einer Sensation gleich. Dass diese Spiele trotz technischer Überlegenheit beileibe kein Selbstläufer sind, hat sich schon mehrfach gezeigt, und auch an diesem Abend sollte es ein hartes Stück Arbeit werden.

Von Beginn an Spiel auf ein Tor

Die Startelf war ident jener des letzten Spiels gegen Hellas Kagran, eine ausgewogene Mischung aus jungen Talenten unter der Obhut unserer Routiniers Katzer, Kurtisi und Lenko. Von Beginn weg suchte die Vienna den Weg zum Tor, wenig überraschend die Gäste agierten höchst defensiv, das aber mit Konzept, wie bereits die ersten Minuten bewiesen. Die Angriffe der Vienna über die Flügel wirkten flüssig und im Ansatz vielversprechend. Die Bälle zur Mitte kamen jedoch selten an, und wenn, dann sah sich die in der Mitte agierende Anspielstation mit einer Vielzahl störender Verteidigerbeine konfrontiert. Helfort verstand es vorzüglich, Pässe im Strafraum hinter die Abwehr zu unterbinden und nahm dabei durchaus in Kauf, auch einmal gefährliche Situationen aus der zweiten Reihe zu ermöglichen. Die Folge war ein nahezu permanentes Anrennen der Vienna auf das gegnerische Tor, was auch zahlreiche Standardsituationen, vornehmlich Eckbälle zur Folge hatte, nicht aber der erhoffte frühe Führungstreffer.

Baldia als Retter in der Not

Diese Standardsituationen waren schon öfter ein erfolgreiches Mittel, und fast wäre nach einem Eckbälle auch in der 2. Minute der ersehnte Führungstreffer gefallen, die Latte verhinderte dies jedoch nach Kopfball von Baldia. Offensiv war Helfort in den ersten 10 Minuten überhaupt nicht zu sehen, in der 13. Minute waren sie aber der Führung sehr nahe. Selmanovic war Nutznießer eines Fehlers der hoch aufgerückten Abwehr, er lief alleine auf Kostner zu, umkurvte den Keeper erfolgreich, den Abschluss verhinderte Baldia noch in höchster Not.

Bereits im Gegenzug hatte Steiner den Führungstreffer auf den Füssen, er scheiterte jedoch am starken Keeper der Gäste. Es war dies eine der wenigen Situationen, wo es der Vienna gelungen war, einen Stürmer hinter den Abwehrreihen in Abschlussposition zu bringen.

Geduld wird belohnt

In der 24. Minute durften die Vienna Fans erstmals jubeln. Nach einem Angriff über die rechte Seite konnte Kurtisi sich für einmal entscheidend lösen und von der linken Seite unbedrängt den Ball übernehmen. Den ersten Versuch parierte Torhüter Fazekas noch, jedoch nur vor die Füße von Kurtisi, diesmal hämmerte der Stürmer, offensichtlich von den bislang vergeblichen Angriffsbemühungen schon etwas genervt, den Ball humorlos, für den Tormann unerreichbar unter die Latte.

Vor der Pause sollte der Vienna kein weiterer Treffer gelingen. Das Spiel lief unverändert wie auf einer schiefen Ebene Richtung Helfort Strafraum, dort aber stand eine gut organisierte und folglich kompakte Abwehr. In der 38. Minute versuchte Korkmaz auf der linken Seite durch zu kommen, blieb aber ebenso hängen und verletzte sich dabei in diesem Zweikampf. Für ihn kam Pantic, der sich auf der rechten Angriffsseite einreihte, Steiner wechselte auf links. Am Spiel änderte dies nahezu nichts, die mannigfaltigen Ansätze brachten keine zählbaren Ergebnisse. Die beste Gelegenheit gab es noch kurz vor der Pause, Steiner auf der linken Seite brachte den Ball diesmal gut zur Mitte auf den einschussbereiten Kurtisi, jedoch wurde Steiner bereits wegen seiner Abseitsstellung zurückgepfiffen.

Unverändertes Spiel in der zweiten Hälfte

In der Halbzeitpause war das Spiel für den angeschlagenen Lenko zu Ende, Chryssajis kam an seiner Stelle ins Spiel. Die Angriffsformation wurde neu sortiert, Pantic agierte nun auf der linken Seite, Steiner war wieder meist rechts anzutreffen. Auf den Ablauf des Spiels hatten diese Änderungen wenig Einfluss. Ein Angriff nach dem anderen rollte auf das Tor der Gäste, ein ums andere Mal blieb man entweder in der dicht gestaffelten Abwehr hängen, verfehlte das Ziel, scheiterte am Tormann oder an der Torumrandung. Vielleicht probierte man es das eine oder andere Mal zu oft durch die Mitte, vielleicht war man dann und wann auch etwas zu behäbig um diese Abwehrmauer zu knacken, positiv hervorzuheben ist aber der stetige Druck auf die Abwehr und das geduldige Spiel.

Abermals Kurtisi zum 2:0

Letztlich hatte es Erfolg, denn in der 59. Minute konnte Mensur Kurtisi sich wieder einmal erfolgreich lösen und nach einem Angriff über die rechte Seite den Ball im Netz unterbringen. Nur wenig später landete der Ball erneut im Netz, kurzer Jubel, dann aber entschied der Schiedsrichter nach Konsultation seines Assistenten auf Abseits. War diese grundsätzlich schön gespielte Aktion auch ein erstes Anzeichen einer mit fortschreitendem Spiel ermüdenden Abwehr des Gegners? Das erwartete man eigentlich, nichts dergleichen aber passierte.

Helforts Abwehr bis in die Nachspielzeit stabil

Im Gegenteil, Helfort konnte sich sogar ein wenig aus der Umklammerung lösen und das Spielgeschehen zeitweise weiter ins Mittelfeld verlagern. Für gefährliche Aktionen vor dem Tor Kostners reichte es indes nicht, spätestens bei den aufmerksamen Verteidigern war Schluss, sieht man von einem Schuss von Selmanovic über das Tor ab.

Gedanklich hatte man das Spiel bereits mit dem Fazit Hauptsache 3 Punkte abgeschlossen, als Baldia in der Nachspielzeit noch der dritte Treffer gelang. Er war Nutznießer eines solchen Fehlers der Gästeabwehr, welche man angesichts des Dauerdrucks bereits früher erwartet hätte.

Ein letztlich hart erarbeiteter Sieg gegen einen ambitioniert verteidigenden Gegner, dem Trainerteam ist dabei sicher so manch Verbesserungswürdiges aufgefallen, die Mannschaft verlor das Ziel aber nie aus den Augen, und eroberte geduldig und schlussendlich souverän die 3 Punkte.

Aufstellung Vienna: Kostner; Baldia, Lasheen, Katzer, Lenko (46. Chryssajis); Babic, Kindig; Korkmaz (39. Pantic), Todoroski, Steiner (90. Ciez); Kurtisi

Torfolge: 1:0 (24.) Kurtisi, 2:0 (59.) Kurtisi, 3:0 (90.+2) Baldia

Gelbe Karten für Vienna:  keine

Naturarena Hohe Warte, 560 Zuschauer

(Bilder zum Vergrößern anklicken)


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Tabelle 2. Landesliga 2018/2019
Team SP S U N TD Pt.
01 First Vienna FC 1894 0 0 0 0 0 0
02 1. Simmeringer SC 0 0 0 0 0 0
03 FAC Amateure 0 0 0 0 0 0
04 FC A11 Rapid Oberlaa 0 0 0 0 0 0
05 FC Hellas Kagran 0 0 0 0 0 0
06 FC Stadlau 1b 0 0 0 0 0 0
07 Gersthofer SV 0 0 0 0 0 0
08 KSV Ankerbrot 0 0 0 0 0 0
09 L.A. Riverside 0 0 0 0 0 0
10 LAC-Inter 0 0 0 0 0 0
11 Nussdorfer AC 1907 0 0 0 0 0 0
12 PHH Fortuna 05 0 0 0 0 0 0
13 SC Helfort 15 Young Stars 0 0 0 0 0 0
14 SC Red Star Penzing 1903 0 0 0 0 0 0
15 SV Hirschstetten 0 0 0 0 0 0
16 Siemens Großfeld 0 0 0 0 0 0
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