Die Vienna-Familie trauert um Alfred Tatar
Ein trauriger Tag für den First Vienna FC und den österreichischen Fußball: Der Vienna-Kulttrainer und Spieler Alfred Tatar ist heute verstorben.
Mit großer Bestürzung haben wir heute vom Tod von unserem ehemaligen Spieler und Trainer Alfred Tatar erfahren. Unsere Gedanken sind in dieser Zeit bei seiner Familie und seinen Liebsten.
Prägende Persönlichkeit auf und abseits des Platzes
Als Spieler war Alfred Tatar von 1986 bis 1987 für die Blau-Gelben aktiv. Im Sommer 2010 kehrte er als Cheftrainer zur Vienna zurück und prägte den Verein in einer besonders herausfordernden Phase nachhaltig. Zwischen 2010 und 2013 führte er die Vienna in der ADMIRAL 2. Liga Jahr für Jahr zum Klassenerhalt, oftmals unter schwierigsten Voraussetzungen und häufig auch in nervenaufreibenden Relegationsspielen. Nach insgesamt 105 Pflichtspielen trennten sich 2013 die Wege.
Doch Alfred Tatar wird der Vienna nicht nur als Spieler und Trainer in Erinnerung bleiben, sondern vor allem als außergewöhnliche Persönlichkeit und gefeierter Fanliebling. Mit seinem unverwechselbaren Humor, seiner direkten Art und seinen legendären Aussagen erreichte er längst Kultstatus. Unvergessen bleibt etwa jene augenzwinkernde Beschreibung des Vienna-Spielstils als „Antithese zu Barcelona“ oder als „moderne Variante des Brechstangenfußballs“, ironisch gemeint, aber bis heute tief mit der Vereinsgeschichte verbunden.
„Fredl“ Tatar war eine prägende Persönlichkeit einer speziellen Vereinsära. Mit seiner Leidenschaft, seiner Authentizität und seiner emotionalen Verbindung zur Vienna hinterlässt er Spuren, die weit über den Fußball hinausreichen.
Die Vienna trauert um eine Vereinslegende
Die gesamte Vienna-Familie trauert und spricht auf diesem Weg allen Angehörigen und Wegbegleitern ihr aufrichtiges Beileid aus. Vor dem heutigen Spiel gegen SW Bregenz wird es eine Trauerminute geben. Die Vienna wird die Begegnung im Gedenken an Alfred Tatar mit Trauerflor bestreiten.
Unsere Gedanken sind in dieser schwierigen Zeit bei seiner Familie und seinen Freunden.
Lieber „Fredl“, vielen Dank für alles, was du für die Vienna geleistet hast. Du wirst uns allen sehr fehlen.
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