Vienna feiert verdienten Auswärtssieg in Hütteldorf
Auswärts in Hütteldorf feierte die Vienna in der 6. Runde der ADMIRAL 2. Liga einen verdienten Sieg. Nach der 1:0-Führung zur Pause sorgte Zimmermann kurz vor Schluss für den 2:0-Endstand.
Im Duell mit den Youngsters des SK Rapid nahm Cheftrainer Patrick Enengl im Vergleich zum Cup-Spiel gegen Austria Salzburg drei Veränderungen vor. Ungar musste krankheitsbedingt passen, Breit und Jung nahmen zunächst auf der Bank Platz. Dafür rückten Kapitän Luxbacher, Fillafer und Gruber in die Startelf.
Vienna von Beginn an gefährlich
Die Blau-Gelben fanden gut in die Partie und sorgten bereits in den Anfangsminuten für die ersten Offensivaktionen. Zunächst zog Luxbacher in den Strafraum und schloss ab, stellte Rapid-Schlussmann Orgler damit aber noch vor keine größeren Probleme. Kurz darauf fing Anselm einen Pass der Gastgeber ab, setzte sich an der Strafraumgrenze im Eins-gegen-Eins durch und zog ebenfalls ab, erneut war Orgler zur Stelle.
Nach einem Rapid-Konter schaltete die Vienna in der zehnten Minute schnell um. Fillafer legte auf Soukouna ab, dessen Abschluss noch zur Ecke abgefälscht wurde. Wenig später bediente Luxbacher Anselm, der es aus spitzem Winkel versuchte. Orgler konnte den Ball jedoch zur Ecke abwehren.
Rosenberger bringt die Vienna in Führung
In der 25. Minute erreichte eine weite Vorlage von Prohart den durchgestarteten Fillafer. Der Offensivspieler nahm den Ball stark herunter und versuchte, den Rapid-Torhüter zu überheben. Orgler durchschaute das Vorhaben jedoch und fing den Ball sicher ab.
Fünf Minuten später belohnte sich die Vienna für ihren engagierten Auftritt: Nach einem schönen Pass von Gantschnig in die Spitze wurde Fillafer zunächst von einem Rapid-Verteidiger gestört. Soukouna erkämpfte sich den Ball und spielte ihn in die Mitte, wo er abgefälscht vor den Füßen von Rosenberger landete. Dieser ließ sich die Gelegenheit nicht entgehen und traf zur verdienten 1:0-Führung für die Blau-Gelben.
Kurz vor der Pause bot sich Anselm nach einer Flanke in den Rapid-Strafraum noch einmal die Möglichkeit auf das 2:0. Sein Kopfball ging jedoch ins Aus. So blieb es bei der verdienten 1:0-Führung der Vienna zur Halbzeit.
Vienna bleibt auch nach der Pause gefährlich
Zur Halbzeit nahm Cheftrainer Patrick Enengl den ersten Wechsel vor: Monschein ersetzte Fillafer. Die Vienna blieb offensiv bemüht und kam in der 53. Minute zur nächsten guten Aktion. Marte spielte den Ball scharf durch den Strafraum zu Rosenberger, der von der anderen Seite ebenfalls einen Stanglpass versuchte. Die Rapid-Defensive konnte jedoch klären.
Nur eine Minute später folgte ein Doppelwechsel bei den Blau-Gelben: Jung und Zimmermann kamen für Soukouna und Anselm in die Partie.
Defensiv konzentriert, offensiv weiter präsent
Rapid investierte nun mehr in die Offensive, konnte sich gegen die kompakt verteidigende Vienna aber weiterhin keine klare Torchance erarbeiten. Die Blau-Gelben standen defensiv sehr sicher und setzten immer wieder gefährliche Akzente nach vorne.
In der 65. Minute verlagerte Jung das Spiel mit einem schönen Ball auf Marte. Dieser zog im Strafraum ab, setzte seinen Versuch aber über das Tor. Wenig später bediente Rosenberger den eingewechselten Jung, der in den Strafraum zog und ebenfalls über das Gehäuse schoss.
Zimmermann sorgt für die Entscheidung
In der Schlussphase brachte Enengl mit Mrzljak für Prohart sowie Winter für Rosenberger noch einmal frische Kräfte. In der 88. Minute sorgte die Vienna schließlich für die Entscheidung: Nach einem schön vorgetragenen Angriff spielte Jung einen präzisen Stanglpass zu Zimmermann, der zum 2:0 einschob.
Danach ließen die Blau-Gelben nichts mehr anbrennen und brachten den Vorsprung souverän über die Zeit. Mit einer konzentrierten und defensiv starken Leistung feierte die Vienna einen verdienten 2:0-Erfolg.
SK Rapid II vs. First Vienna FC 1894 0:2 (0:1)
ADMIRAL 2. Liga, 6. Runde
Freitag, 11. September, 18:30 Uhr
Weststadion, 670 Zuschauer
Tore: 0:1 Rosenberger (30.), 0:2 Zimmermann (88.)
Vienna: Unger, Bauer, Gruber, Gantschnig, Rosenberg, Marte, Prohart (85. Mrzljak), Luxbacher, Fillafer (46. Monschein), Soukouna (54. Zimmermann), Anselm (54. Jung)








